Mikroangiopathie
Typ-1-Diabetes

Diabetesinduzierte Veränderungen des Auges

Diabetesinduzierte Veränderungen können schon Jugendliche und junge Erwachsene betreffen. Daher ist eine Möglichkeit eines frühzeitigen Screenings zur Prävention irreversibler funktioneller Störungen nötig.
Patientenaufklärung

Bitte im Auge behalten

Um Menschen mit Diabetes zur Früherkennung von mikrovaskulären Folgeerkrankungen zu motivieren, stellt die Eyeopener-Initiative von „Das Diabetische Auge“ kostenfrei Informationsmaterialien für die Diabetespraxis zur Verfügung.
News
DZD-Jahresbericht erschienen

Aktuelle Zahlen, Fakten und Forschungshighlights

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung hat seinen Jahresbericht 2021 veröffentlicht. Der Bericht liefert auf 64 Seiten aktuelle Zahlen, Daten und Fakten rund um das DZD, Neues aus den sieben Forschungsschwerpunkten sowie Highlights aus der Diabetesforschung.
Integrierte Versorgung

Diabetes und Parodontitis

Forschende des Universitätsklinikums Heidelberg erproben eine digital unterstützte und integrierte Versorgung von Diabetes Typ-2 und Parodontitis. Das Projekt „DigIn2Perio“ wird mit 5,4 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert.
Chronische Netzhauterkrankungen

Verlängerte Therapieintervalle bei nAMD mit Aflibercept

Therapieerfolge bei neovaskulärer, altersabhängiger Makuladegeneration hängen maßgeblich von einer langfristigen und konsequenten Behandlung mit VEGF-Inhibitoren ab. Klinische Studiendaten und Real-World-Evidence bestätigen verlängerte Therapieintervalle mit Aflibercept (Eylea).
Typ-2-Diabetes und Niereninsuffizienz

Pulsatile Insulin Infusionstherapie als Behandlungsoption

In einer explorativen Pilotstudie wurde der Effekt einer einmal wöchentlichen intravenösen pulsatilen Insulintherapie über 3 Monate auf die Nierenfunktion bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und chronischer Niereninsuffizienz untersucht.
Retinopathie

Erkennbare Erweiterung

Adapter für die Netzhaut-Untersuchung mit dem Smartphone hat eine Bonner Arbeitsgruppe untersucht. Sie will damit einen systematischen Überblick über smartphonebasierte Möglichkeiten geben. Als Einsatzgebiet wird insbesondere die diabetische Retinopathie angesehen.
Neuropathie

Spielen für die Diabetesforschung

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg wollen mithilfe eines neuartigen Ansatzes Nervenschädigungen und Wahrnehmungsstörungen bei Menschen mit Diabetes frühzeitig erkennen. Das Projekt Neuropath iA wurde jetzt bis September verlängert.

Diabetes und Augenerkrankungen

Im November 2021 ist der Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2022 erschienen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Inhalte der S3-Leitlinie und hebt die Wichtigkeit eines leitliniengerechten Screenings hervor.
Originalie

Häufigkeit und Verlauf von Nierenfunktionsstörungen

Über den Anteil von Patienten in diabetologischer Betreuung mit eingeschränkter Nierenfunktion gab es bisher wenig Angaben. Deshalb wurden Häufigkeit und Schweregrad einer Nephropathie bei 710 Patienten in ambulanter diabetologischer Betreuung analysiert.
Potentieller neuer Therapieansatz

Molekulare Mechanismen der diabetischen Nephropathie entdeck...

Forschende des Uniklinikums Jena haben in einer aktuellen Studie die molekularen Mechanismen der diabetischen Nephropathie untersucht: Ein Protein, das unter anderem im Fettstoffwechsel in der Niere eine Rolle spielt, trägt bei beiden Diabetestypen zur Nierenschädigung bei – allerdings in unterschiedlicher Weise. Im Tiermodell konnte das Team nachweisen, dass eine verringerte Produktion des Proteins die diabetesbedingten Veränderungen in der Niere reduziert.
Retinopathie

Netzhaut-Untersuchung mit dem Smartphone

Für aufwendige Untersuchungen des Augen­hintergrundes fehlt vor allem in Entwicklungs­ländern häufig das Geld. Als kostengünstige Alternative lassen sich solche Untersuchungen auch mit dem Smartphone durchführen. Hierfür wird ein Adapter benötigt. Ein Team der Universitäts-Augenklinik Bonn hat solche Adapter und Anwendungsmöglichkeiten hierfür verglichen.
Typ-2-Diabetes

Mikrovaskuläre Komplikationen – Keine Kleinigkeit

Risikofaktoren, diagnostische Methoden, Assoziation mit anderen Komorbiditäten und natürlich die medikamentöse Therapie: Verschiedenste Aspekte rund um mikrovaskuläre Komplikationen des Diabetes wurden im Rahmen des virtuellen ADA-Kongresses diskutiert.
Nervenschädigungen

Spielen für die Diabetesforschung

Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Magdeburg wollen mit Hilfe eines neuartigen Ansatzes Nervenschädigungen und Wahrnehmungsstörungen bei Betroffenen mit Diabetes frühzeitig erkennen.
„Guardians for Health“

Globale Initiative blickt auf Diabetes, Herz und Niere

„Guardians for Health: Diabetes – mit Blick auf Herz und Niere“ heißt eine neue internationale Initiative, die im Oktober an den Start ging. Ihr Ziel: die Sterblichkeit sowie kardiovaskuläre und nierenbedingte Komplikationen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes reduzieren.
Chronische Nierenerkrankung

Chronische Nierenerkrankung – Diagnostik und Therapie

In Deutschland sind 5 bis 8 Mio Menschen von einer CKD betroffen, wobei die Inzidenz und Prävalenz weiter steigen und die Dunkelziffer hoch ist. Dieser Übersichtsartikel fasst das bisher bekannte Wissen zusammen und setzt es in einen klinischen Kontext.
Spezial: „Mikrovaskuläre Komplikationen“

Komplikation auch für Covid-19

Bei Diabetespatienten, die wegen Covid-19 stationär behandelt werden, sind nach der französischen Coronado-Studie insbesondere die diabetische Nephropathie und das diabetische Fußsyndrom die mikrovaskulären Komplikationen, die mit dem Versterben innerhalb von 28 Tagen assoziiert sind.
Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“

NHANES-Studie: Risikofaktoren-Kontrolle bei Diabetes

Laut Daten der aktuellen Auswertung aus der NHANES (National Health and Nutrition Examination Survey)-Studie muss festgestellt werden, dass die erreichte Qualität der Blutzucker- und Blutdruckeinstellung seit den 2010er-Jahren abgenommen hat und nur gut die Hälfte der Patienten mit Diabetes mellitus eine akzeptable, leitliniengerechte Lipidkontrolle erreicht haben.
Kinderdiabetologie

Alte Bekannte bei jungen Patienten

In einer Metaanalyse von 60 Beobachtungsstudien haben kanadische Forscher bei pädiatrischen Patienten mit Typ-2-Diabetes eine Hypertonie-Prävalenz von 25 Prozent und eine Albuminurie-Prävalenz von 22 Prozent gefunden. Das verdeutlicht für die Autoren, wie wichtig es bei diesen Patienten ist, die Niere im Blick zu behalten.
Technologie

KI bei Fundusdiagnostik und Screening der diabetischen Retin...

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Augenheilkunde zeichnet sich vor allem in zwei Bereichen ab: im automatisierten Screening, das nun niederschwellig durchgeführt werden kann sowie im Bereich der hochspezialisierten Diagnostik und in der Erstellung prognostischer Modelle. Der erfolgreiche Einsatz dieser Technologien soll eine Optimierung von Patientenströmen und Therapieabläufen mit sich bringen.