Nichtübertragbare Krankheiten

Wie Politik die Gesundheit von Millionen schützen könnte

Die Covid-19-Pandemie mag einen anderen Eindruck erwecken, aber nichtübertragbare Krankheiten sind bei weitem die Hauptursache für Behinderung und Tod in Europa. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Diese Krankheiten lassen sich viel besser durch politische Maßnahmen verhindern, als durch das Bewerben individueller Verhaltensänderungen.
Adipositas

Warum bekommen übergewichtige Menschen häufiger Erkrankungen...

Bei starkem Übergewicht sind die Zellen meist stark vergrößert. Forschende der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, wie vergrößerte Fettzellen Stoffwechselerkrankungen verursachen können. Zudem haben sie Untersuchungsmethoden entwickelt, um die Fettzellgröße des Menschen nicht-invasiv zu bestimmen.
Grippeimpfung

Alters- und Lungenmediziner appellieren an Risikogruppen

Jeder Mensch über 60 Jahre sollte sich unbedingt neben einer vierten Corona-Impfung gegen das Influenza-Virus schützen. Jetzt sei der beste Zeitpunkt dafür, bestärken Experten der DGG und DGP die Empfehlung der Ständigen Impfkommission STIKO.
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ASCVD und Typ-2-Diabetes: Potenzial von GLP-1 RA nutzen

Warum sollte das Risiko einer atherosklerotisch kardiovas­kulären Erkrankung bei der Therapie des Typ-2-Diabetes stärker berücksichtigt werden? Was dahintersteckt und welche Rolle GLP-1 Rezeptoragonisten dabei spielen können? Jetzt informieren.
Herzrhythmusstörungen

Smartphone-App mit Fitnessarmband deckt Störung auf

In einer Studie erhielten ältere Menschen, bei denen bis dahin keine Rhythmusstörung bekannt war, ein Fitness-Smartphone-App mit Fitnessarmband. Dabei wurden Rhythmusstörungen im Herzvorhof bei fünf Prozent der Teilnehmenden gefunden. Die Studie wurde vom Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) durchgeführt.
Experten empfehlen

Vor Amputation Zweitmeinung einholen

Bei Menschen mit Diabetes kommt es häufig zu Amputationen im Bereich der Beine, die vermeidbar wären. Darauf wiesen Vertreter der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der Diabetes Herbsttagung in Wiesbaden Ende November hin.
Für Früherkennung sensibilisieren

28. November wird „Tag der Krebsvorsorge“

Vor dem Hintergrund starker Rückgänge bei mehreren Krebs-Früherkennungsuntersuchungen im zweiten Pandemiejahr 2021 erklären die AOK und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) den 28. November zum jährlichen „Tag der Krebsvorsorge“. Die Veranstalter rufen im Rahmen des Aktionstages dazu auf, Krebs-Früherkennungs- und -vorsorgemaßnahmen wahrzunehmen.
Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes

Start der öffentlichen Konsultationsphase

Die Kapitel zu den Themenbereichen Epidemiologie und Diagnostik der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Typ-2-Diabetes stehen ab sofort bis zum 3. Januar 2023 zur öffentlichen Konsultation bereit. Jeder ist dazu eingeladen, die Leitlinie kritisch zu kommentieren.
Meilenstein für Forschung

Teplizumab in den USA zugelassen

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (U.S. Food and Drug Administration) hat den Wirkstoff "Teplizumab" zur Vorbeugung oder Verhinderung eines Typ-1-Diabetes zugelassen. Das Medikament kann die Entwicklung der Autoimmunerkrankung deutlich verzögern.
Kongress

Der Kirchheim-Verlag auf der Diabetes Herbsttagung

Vom 24. bis 26.11.2022 findet die Diabetes Herbsttagung in Wiesbaden statt. Der Kirchheim-Verlag ist als Medienpartner dabei und präsentiert sein umfangreiches Portfolio an Diabetes-Schulungsprogrammen, Büchern und Zeitschriften. Sie finden uns in Halle Nord am Stand Nr. 73. Erfahren Sie hier, was Sie in diesem Jahr an unserem Stand erwartet und nutzen Sie die Gelegenheit, sich gezielt zu informieren!
Zwei Volkskrankheiten

Wie Diabetes und Parodontitis zusammenhängen

Parodontitis ist genau wie Diabetes eine chronische Erkrankung. Dank Forschung weiß man heute mehr über die engen Verflechtungen unterschiedlicher Erkrankungen. Studien zeigen: Eine bidirektionale - also sich gegenseitig beeinflussende - Beziehung besteht auch zwischen Diabetes und Parodontitis.
Live-Webinar am 24.11.2022

Effiziente Diabetes-Therapie im Praxisalltag

Im Webinar "Patientenfälle aufgedeckt – in 3 Schritten zu einer effizienten Diabetestherapie im Praxisalltag" werden Referierende anhand von Patient:innenfällen aufzeigen, wie die Diabetestherapie in der hausärztlichen Praxis in 3 klaren Schritten effizient und leitliniengerecht umgesetzt werden kann.
Language Matters

Diskriminierung erschwert Bekenntnis zu Typ-2-Diabetes

Menschen mit Typ-2-Diabetes fühlen sich im Alltag häufig diskriminiert und vermeiden es deshalb, sich öffentlich zu ihrer Erkrankung zu bekennen. Das und die Folgen wurden in einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Positionspapiers „Sprache und Diabetes – Language Matters“ diskutiert.
Positionspapier "Language Matters"

Sprache kann Diabetes-Therapie beeinflussen

Wie erfolgreich es Menschen mit Diabetes gelingt, ihre Stoffwechselstörung zu managen, ist auch davon abhängig, wie über ihre Erkrankung gesprochen wird. Darauf weisen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), diabetesDE und die Online-Community #dedoc° in einem gemeinsamen Positionspapier mit dem Titel „Sprache und Diabetes – Language Matters“ hin.
Diabetes und Herzinsuffizienz

Frühzeitig mit SGLT-2-Hemmern beginnen

Bei Patienten mit Diabetes Typ 2 sollte zum Vermeiden einer Herzinsuffizienz frühzeitig eine Therapie mit SGLT-2-Hemmern begonnen werden. Zudem empfiehlt sich auch bei Patienten ohne bekannte Herzschwäche ein regelmäßiges kardiologisches Screening.
Fehldiagnose

Beinschmerzen sind nicht immer ein Fall für Orthopäden

Beinschmerzen können ein erstes Anzeichen für Durchblutungsstörungen sein. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) weist darauf hin, dass viele Menschen dieses Warnsignal jedoch falsch interpretieren und zunächst einen Orthopäden oder eine Orthopädin aufsuchen.
Diabetes-Disstress

Psychische Belastung bei Diabetes häufig unterschätzt

Täglich erkranken etwa 1600 Menschen in Deutschland neu an Diabetes mellitus. Viele von ihnen sind mit der Diagnose und den täglichen Anforderungen, die diese Stoffwechselerkrankung an sie stellt, überfordert. Fast jedem zweiten Menschen mit Typ-1-Diabetes droht ein Diabetes-Disstress.
CME

Fettleber und Diabetes

In den vergangenen 10 Jahren ist die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (non-alcoholic fatty liver disease, NAFLD) als eine wichtige Erkrankung zunehmend in den Fokus getreten. Sie ist nicht nur ein bedeutender Risikofaktor für Lebererkrankungen, wie Leberzirrhose und das hepatozelluläre Karzinom, sondern auch Ursache und Komplikation von kardiometabolischen Erkrankungen, vor allem Typ-2-Diabetes.
Ausschreibung "KONKRET-Preis 2023"

Innovationen zur besseren Gesundheitsversorgung gefördert

Die Lilly Deutschland Stiftung schreibt zum dritten Mal den "KONKRET-Preis" für innovative Gesundheitsversorgung aus. Die Auszeichnung richtet sich an Menschen und Organisationen, die mit innovativen, kreativen oder pragmatischen Ansätzen die Patientenversorgung verbessern.
Bündnis um Starkoch Jamie Oliver

Forderung: Kinder vor Junkfood-Werbung schützen

Rund 40 Organisationen machen Druck. Gemeinsam mit TV-Starkoch Jamie Oliver appelliert das Bündnis an die Ampel-Koalition, Kinder und Jugendliche vor Werbung für Lebensmittel mit viel Zucker, Fett oder Salz zu schützen.
Veranstaltungsreihe Diabetes 2030

Diabetesversorgung – gut, besser und wie am besten?

Wie gut sind Menschen mit Diabetes in Deutschland heute schon versorgt, wo sind die „Pain Points“ und welche Ansätze für Verbesserungen gibt es? Das sind die zentralen Fragen, die die gesundheitspolitische Veranstaltungsreihe Diabetes 2030 seit 2016 begleiten.
Volkskrankheit Adipositas

Diabetesmedikament zur Gewichtsreduktion?

Der unter dem Handelsnamen "Ozempic" bekannte Wirkstoff "Semaglutid" wird zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt. Doch mittlerweile wird derselbe Wirkstoff zunehmend “off label“, also ohne Zulassung, bei Übergewichtigen als Life-Style-Medikament zum Abnehmen verwendet.
Lebenserwartung

Rauchen beeinflusst regionale Unterschiede erheblich

Inwieweit beeinflussen regionale Unterschiede im Rauchverhalten die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland? Dieser Frage sind Forscher am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in einer Studie nachgegangen.